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Nachtrag Tages Anzeiger; 24. 05. 2006


Falsche Höhenangabe

Auf der gestrigen Karte zur Schweizer Mount- Everest-Expedition vor 50 Jahren hat sich ein Fehler eingeschlichen. Der Gipfel des Lhotse liegt nicht auf 8850 Metern, sondern auf 8516 Metern. Die Schweizerische Stiftung für Alpine Forschung betont überdies, dass sie keine Expeditionen mehr finanziert, sondern ihre Forschungsvorhaben auf die Problematik des drohenden Verlustes an alpiner Biodiversität fokussiert. Mit dem Projekt «Pro-Montes-Preis» möchte die Stiftung von 2007 an mithelfen, durch die Förderung bergsportorientierter Arbeitsplätze dem Bevölkerungs- und Kulturlandrückgang in den peripheren Berggebieten entgegenzuwirken. (TA, 24. 05. 2006)
 

Anmerkung der Schweizerischen Stiftung für Alpine Forschung zu obigem Artikelchen:

Bezüglich Everest-Artikel vom 23. 5. 2006 war mit den verantwortlichen Journalisten des Tages-Anzeigers vereinbart worden, dass die heutige Forschungstätigkeit der Stiftung erwähnt würde. Nachdem diese mündliche Vereinbarung nicht eingehalten worden war, konnte – dank der falschen Höhenangabe – wenigstens eine nachträgliche Erwähnung am 24. 5. 2006 durchgesetzt werden. Allerdings wurde das gemäss Anweisung der 'Hintergrund'-Redaktion auf drei Sätze zu beschränkende Kürzestportrait nochmals so stark gekürzt, dass Satzteile, welche für das Verständnis der Forschungsausrichtung essentiell sind, fehlen. Deshalb stellen wir nachstehend unsere Version nochmals ins Internet:

Die Schweizerische Stiftung für Alpine Forschung, welche vor 50 Jahren das Patronat für die erfolgreiche Schweizerische Everest Expedition von 1956 innehatte, finanziert heute keine Expeditionen mehr. Heute fokussiert sie ihre Forschungsvorhaben auf die Problematik des drohenden Verlustes an alpiner Biodiversität, hervorgerufen durch die entsiedlungsbedingte Verbrachung und Verwaldung menschengeschaffener Offenlandbiotope. Mit dem Projekt "Pro-Montes-Preis" möchte die Stiftung vom kommenden Jahr an mithelfen, durch die Förderung bergsportorientierter Arbeitsplätze dem Bevölkerungs- und Kulturlandrückgang im peripheren Berggebiet entgegenzuwirken.

 

Ein ausführliches Portrait der Schweizerische Stiftung für Alpine Forschung befindet sich unter folgendem Link:

www.sfar-evev06.ch/download/sfar_prospekt.pdf

Swiss Foundation for Alpine Research . Schweizerische Stiftung für Alpine Forschung . Fondation Suisse pour Recherches Alpines . Fondazione Svizzera per Ricerche Alpine
SFAR . SSAF . FSRA . FSRA