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Expedition 1956

Expeditionen mit Unterstützung der SFAR
Schweizerische Nepal-Himalaya-Expedition 1949:
Sutter-Lohner

Auszug aus: Schweizerische Stiftung für Alpine Forschungen 1939 bis 1970. Erschienen in Zürich 1972

Teilnehmer: Alfred Sutter, Expeditionsleiter; Frau Annelies Lohner; Dr. Edouard Wyss-Dunant; René Dittert; Adolf Rubi; Jacob Pargätzi.

Ergebnisse: Besteigung des Pyramid Peak-Nordostgipfels (ca. 7100 m), Tangkongma Peak (6210 m), Chabuk La (6150 m), Dzanye Peak (6710 m), Besteigungs versuch bis 6800 m am Nupchu Peak (7028 m), Erkundung des Kangchendzönga (8585 m) von der Nepal-Seite.

 

Durch den Erfolg der Garhwal-Expedition 1947 am Gangotri ermuntert, unternahm das Trio Sutter-Lohner-Dittert eine Frühjahrsexpedition ins Gebiet des

Kangchendzönga («Kantsch»), des dritthöchsten Achttausenders, im äussersten Osten des Himalaya. Dr. Edouard Wyss-Dunant, Arzt aus Genf, schloss sich auf eigene Kosten an. Unsere Stiftung übernahm das Patronat, beteiligte sich an der Organisation und gab der kleinen Truppe als bergsteigerische Begleiter zwei erfahrene Bergführer mit, Adolf Rubi von Wengen und Jacob Pargäzi von Grindelwald. Rubi, der als Tourenchef ausersehen war, musste während der Dauer der Expedition aus gesundheitlichen Gründen zurückkehren, so dass die bergsteigerische Verantwortung allein auf Pargätzi fiel, der von Dittert unterstützt wurde. Unter den Teilnehmern herrschte während der ganzen Dauer der Expedition das beste Einvernehmen.

 

Das ursprünglich gesteckte, rein alpinistische Ziel der Expedition war die Besteigung einiger Siebentausender im Sikkim-Himalaya. Erst in letzter Stunde traf die Erlaubnis der nepalischen Regierung ein und erweiterte damit das Aktionsprogramm.

 

Neben den Erkundungen und Besteigungen sind als weitere Ergebnisse dieser Expedition die physiologischen Beobachtungen von Dr. Wyss-Dunant zu nennen. Ferner wurde ein reiches Material an photographischen Aufnahmen und Kartenskizzen mitgebracht, das für die Karte «Sikkim-Himalaya» von Hans Bossart Verwendung fand. Auch entstand daraus das kleine Kärtchen «Region Jongsang-Nupchu», ebenfalls vom Topographen Hans Bossart.

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