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Jubiläumsschrift «Schweizerische Stiftung für Alpine Forschung 1939–2014»

 

Die Jubiläumsschrift «Schweizerische Stiftung für Alpine Forschung 1939–2014» versammelt Beiträge zu aktuellen Forschungsfragen im alpinen Raum. Dazu gehören ein Einblick in die Geschichte der Höhenmedizin, ein Interview zum Alpinismus im Wandel der Zeit, exemplifiziert an historischen und aktuellen Everest-Besteigungen, die Geschichte der Gletschermessungen in der Schweiz, eine Untersuchung über Gletscher- und Klimaschwankungen seit dem Ende der letzten Eiszeit, die Wildforschung im Alpenraum und ihre Folgen, sowie ein Essay zu «Alpine Biodiversität im Zweifrontenkampf».

Aufgelockert werden diese aktuellen Autorenbeiträge durch diverse historische «Perlen aus dem Archiv» der Stiftung. (vgl. auch den Link ''Inhaltsverzeichnis'')

 

Die Schweizerische Stiftung für Alpine Forschung (SSAF) war in den späten 1940er- und 1950er-Jahren weltweit bekannt für ihre bergsteigerischen Expeditionen u.a. in den Himalaya (Höhepunkte: Zweit- und Drittbesteigung des Mt. Everest und Erstbesteigung des Lhotse 1956). Seither hat sich die SSAF mit verschiedensten alpinwissenschaftlichen Fragekreisen befasst und unterstützt heute als kleine, unabhängige Stiftung insbesondere wissenschaftliche Projekte, deren Ergebnisse auch in den eigenen Disziplinen ungewohnt erscheinen mögen und nicht immer dem Mainstream entsprechen. So beispielsweise Forschungsarbeiten von Prof. em Christian Schlüchter (Quartär- und Umweltgeologie, Uni Bern) oder die Einführung des «ProMontesPreises», der alle zwei Jahre an Nachwuchsprojekte verliehen wird, die sich für die Zukunft der alpinen Kulturlandschaft engagieren.